Fechten, Schießen, Schwimmen, Laufen, Weitsprung: Erfolge in Freyburg

v.l.n.r.: Paula Purps, Rainer Michels, Olaf Grützner, Etienne Michels, Thomas Kitzing, Maarten PurpsDass die Fechter vom Hasper Fecht Club jeder Herausforderung gewachsen sind, haben sie beim 46. Jahn-Mehrkampf 60 km vor Leipzig in Freyburg an der Unstrut bewiesen. Beim Mehrkampf wird von den Teilnehmern neben fechterischem Können, auch leichtathletische Begabung, sowie eine ruhige Hand und ein sicheres Auge beim Schießen gefordert. Der Mehrkampf, dessen Ausrichtung beim deutschen Turner-Bund liegt, besteht aus fünf oder, wie in Freyburg, sechs Disziplinen.

Aber als echte sportliche Multitalente gelang es den Haspern in den Disziplinen, Fechten, Schießen, Schwimmen, Laufen, Weitsprung und Schlagballweitwurf zweimal einen Sieg in ihrer Altersklasse zu erringen. Thomas Kitzing, der in den Jahren 2003 bis 2005 bislang gewonnen hatte, konnte in diesem Jahr gegen eine große Konkurrenz von Fünfkämpfern, den Sieg für sich  verbuchen. Dies gelang ihm besonders durch seine Dominanz im leichtathletischem Bereich, wo er auch den Streckenrekord im Sprint hält.

Maarten Purps konnte sich ebenfalls die Krone in seiner Altersklasse sichern. Die Entscheidung fiel hier im Schwimmen für Maarten und gegen Christian Fest vom KSV Weißwasser.

Paula Purps und Etienne Michels dominerten im Fechten und mit guten Leistungen in der Leichtathletik. Beide mussten sich durch eine verpatzte  Leistung im Schießen zurückkämpfen. Und es gelang Ihnen auch: Nach dem Schwimmen waren beide zweiter in ihrer Altersklasse und freuten sich sehr über Silber.

Für Olaf Grützner lief es in den ersten beiden Disziplinen sehr gut und er gewann sowohl das Schießen als auch den anschließenden Fechtwettbewerb.
In den drei leichtathletischen Bereichen kam er, allerdings bedingt durch einen noch nicht ganz ausgeheilten Muskelfaserriss, nicht an die Leistungen der übrigen Teilnehmer heran und fiel vom ersten auf den siebten Platz ab.

Für Rainer Michels ging es um die Frage, ob er nach einem schweren Unfall, einen Mehrkampf in allen Disziplinen ganz würde durchstehen können. Er übertraf seine eigenen Erwartungen, indem er nicht nur alle Disziplinen bestritt, sondern sich auch mit einen 12. Platz belohnte. Seine Analyse des Wettkampfs lautete dann auch: „Ich konnte den Arm noch nicht ganz einsetzen und belasten, bin aber froh dass er so gut gehalten hat und freue mich über die Platzierung unter den TOP 20.“ Bei der starken Teilnehmerzahl von insgesamt 101 Mehrkämpfern aus ganz Deutschland sehr verständlich.