Gereon Hessmann holt Platz fünf in Lüdenscheid

Insgesamt drei Hagener unter den besten acht Fechtern

Tobias Gayk (links) freut sich über Platz eins in LüdenscheidEinen Auftakt nach Maß legte der Hasper Degenfechter Gereon Hessmann beim diesjährigen Pokal der Sparkasse Lüdenscheid hin. In dem mit 36 Startern stärksten Teilnehmerfeld belegte er Platz fünf. Mit Turniersieger Tobias Gayk und Max Herrmann (beide Bayer Leverkusen) befanden zwei weitere Fechter aus Hagen auf den vorderen Plätzen.

Mit sehr gutem Ergebnis startete der Hasper Degenfechter Gereon Hessmann in das neue Jahr. Danach sah es in der Vorrunde noch nicht aus. Hessmann gewann nur zwei seiner fünf Gefechte und qualifizierte sich an Platz 24 für die Hauptrunde.

Hier setzte er sich mit 15:9 gegen Philipp Gorray aus Duisburg durch. Im Achtelfinale bewies Hessmann bei seinem Sieg über Christian Stephan neben seinem Können auf der Kampfbahn auch Nervenstärke. Immer wieder konterte er die Aufholjagd seines Gegners und behielt letztlich mit 15:13 die Oberhand in dem knappen Gefecht.

Finalgefecht zwischen Tobias Gayk (rechts) und Thomas Stand (links)Im Viertelfinale kam es dann zum Hagener Duell gegen Tobias Gayk, der für Bayer Leverkusen auf die Planche geht. Hessmann ging früh in Führung und hielt insbesondere bis zum 5:5 den Kampf offen. Erst im zweiten Drittel konnte sich Gayk langsam absetzen, bevor er im letzten Drittel seine aktuelle Klasse zeigte und den Kampf mit 15:9 gewann. In dem harten aber fairen Kampf gelang dem Hasper sogar ein Fußtreffer gegen Gayk, der im vergangenen Jahr mit der Leverkusener Mannschaft den Deutschen Meistertitel holte.

„Mit dem Kampf und dem Ergebnis bin ich absolut zufrieden – ein guter Start ins neue Jahr", sagte Hessmann nach dem Kampf. Am Ende belegte er den guten fünften Platz.

Hagener Duell im Viertelfinale: Gereon Hessmann (Hintergrund) und Tobias GaykTobias Gayk wiederum setzte seinen Siegeszug fort. im Halbfinale folgte ein ungefährdeter 15:9 Sieg gegen den starken Niederländer Christian Jelders, der zuvor mit Max Herrmann den dritten Hagener knapp mit 15:14 aus dem Wettbewerb befördert hatte. Im Finale bewies Gayk Nervenstärke gegen Thomas Stand aus Neuss.

Durch Startschwierigkeiten war er bereits mit drei Treffern in Rückstand geraten. Mit drei konzentrierten Fléches holte er diesen jedoch schnell wieder auf und baute die Führung im Gegenzug leicht aus. Dieses Polster hielt er bis zum Endstand von 15:12. Bereits zum vierten Mal in Folge stand Tobias Gayk im Finale des international besetzten Turniers und holte sich nach 2009 hier seine zweite Goldmedaille.

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Der Autor Aljoscha Kertesz ist selbst aktiver Fechter und wurde 2006 von Olaf Grützner trainiert.
Seit dem 1. August 2010 startet er für den TV Kempten. Mehr über ihn auf seiner Website ...