Satzung

Satzung des Hasper Fecht-Club 1932/97 e.V.

§1

Name, Sitz, Geschäftsjahr und Verbandsmitgliedschaft

  1. Der Verein führt den Namen Hasper Fecht-Club 1932/97 e.V. Er ist hervorgegangen aus einer Fechtabteilung, die am 30.04.1932 im Hasper Turnverein von 1860 gegründet wurde. Später wurde sie von den Friesen Haspe übernommen und ist ab 1956 dem Hasper Sportverein von 1911/12 beigetreten.

  2. Der Verein hat seinen Sitz in Hagen-Haspe und ist in das Vereinsregister eingetragen.

  3. Die Vereinsfarben sind blau-weiß.

  4. Der Verein ist Mitglied im Westfälischen Fechterbund und im Landessportbund NRW.

  5. Das Geschäftsjahr des Vereines ist das Kalenderjahr.

§2

Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit

  1. Vereinszweck ist die Ausübung und Förderung des Fechtsportes sowie der Durchführung von Turnieren, Pflege der Beziehungen zu in- und ausländischen Vereinen, Förderung der Popularität des Sportfechtens für alle Waffen wie Florett, Degen und Säbel.

  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.

  3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschafliche Zwecke.

  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  5. Der Verein ist politisch und weltanschaulich neutral. Er vertritt den Grundsatz politischer, religiöser, weltanschaulicher und rassischer Toleranz.

  6. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen des Vereines an den Stadtsportbund Hagen e.V., Hochstr. 71, 58097 Hagen, der die Mittel für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§3

Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereines kann jeder werden, der einen unbescholtenen Ruf hat.

  2. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.

  3. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft natürlicher Personen ¡st ein schriftlicher Aufnahmevertrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll. Bei Minderjährigen ist der Antrag auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.

  4. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe zu nennen.

§4

Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein, den Ausschluß, durch Streichen von der Mitgliederliste oder durch Tod der natürlichen Person.

  2. Der Austritt natürlicher Personen erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei Minderjährigen ist die Austrittserklärung auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Der Austritt kann nur zum Ende eines Jahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist.

  3. Ein Mitglied kann durch den Beschluß des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung drei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluß des Vorstandes über die Streichung der Mitgliedschaft muß mitgeteilt werden.

  4. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereines verletzt, kann es durch Beschluß des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung muß der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluß des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluß kann das Mitglied Berufung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluß entscheidet.

§5

Beiträge

  1. Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegbühr zu zahlen. Außerdem werden von den Mitgliedern Jahresbeiträge erhoben.

  2. Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühren und Jahresbeiträgen werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

  3. Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Gebühren und Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

§6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt an den Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen.

  2. Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die von der Stadt Hagen erlassenen Sport- und Hausordnungen zu beachten. Ferner sind die den Fechtbetrieb betreffenden Regeln des westfälischen Fechterbundes, des deutschen Fechterbundes und der Sportordnung ein- zuhalten.

§7

Organe des Vereins

Organe des Vereines sind die Mitgliederversammlung, der Jugendausschuß und der Vorstand.

§8

Mitgliederversammlung

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechtes kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen, ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als eine weitere Stimme vertreten.

  2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
    a) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr, Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und des Kassenprüfberichtes und Entlastung des Vorstandes.
    b) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
    c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und weite Funktionen des Vereines,
    d) Beschlußfassung über Änderung und Ergänzung der Satzung und über die Auflösung des Vereines,
    e) Beschlußfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluß des Vorstandes,
    f) Ernennung von Ehrenmitgliedern,
    g) Beratung über Grundsatzfragen der sportlichen Konzeption des Vereines und gegebenenfalls Entwicklung von Richtlinien.

§9

Einberufung der Mitgliederversammlung

  1. Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannte Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Die Einberufung der Mitglieder kann auch durch Aushang während des Trainingsbetriebes erfolgen. Hierbei ist eine Frist von 4 Wochen einzuhalten.

  2. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.

§10

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereines dieses erfordert oder wenn 1/10 der Mitglieder dies schriftlich unter Abgabe des Zwecks und der Gründe beantragen.

§11

Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstands- mitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussionen einen Wahlausschuß oder einen besonderen Vorsitzenden übertragen werden.

  2. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muß schriftlich und und geheim erfolgen, wenn 1/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragen.

  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig unabhängig von der Zahl er anwesenden Mitglieder

  4. Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen, bei Auflösung des Vereines eine solche von 9/10 erforderlich.

  5. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.

  6. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzulegen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§12

Vorstand

  1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
    a) dem Vorsitzenden
    b) einem stellvertretenden Vorsitzenden
    c) dem Kassierer
    d) dem Waffenwart
    e) mindestens drei Beisitzern und einem Jugendvertreter
    f) dem Jugendwart

  2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Kassierer.

  3. Die gesetzliche Vertretung des Vereins erfolgt durch den Vorsitzenden gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied, im Verhinderungsfalle durch einen seiner Stellvertreter zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied. Der Verhinderungsfall ist nicht nachzuweisen.

§13

Zuständigkeit des Vorstandes

  1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereines im Innen- und des Außenbereich zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereines übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
    a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
    b) Ausübung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
    c) Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes,
    d) Beschlußfassung über die Aufnahme und den Ausschluß von Mitgliedern.

  2. In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlußfassung des Beirates herbeiführen.

§14

Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen, die Mitgliederversammlung kann jedoch bestimmte Funktionen in einem Wahlgang zusammenfassen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereines gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes.

  2. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger einsetzen.

  3. Der Vorsitzende hat nach Annahme seiner Wahl das Recht, der Jahreshauptversammlung für die Zusammensetzung des übrigen Vorstandes Wahlvorschläge zu unterbreiten, unbeschadet des gleichen Rechtes jedes Mitgliedes.

§15

Sitzung und Beschlüsse des Vorstandes

  1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden. Die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden.

  2. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden, der die Sitzung leitet.

  3. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlußfassung zustimmen.

§16

Beirat

  1. Zum Beirat gehören die Ehrenmitglieder und bis zu 2 weitere Vereinsmitglieder, die hierzu für 2 Jahre gewählt werden, sowie der Jugendsprecher und dessen Beisitzer.

  2. Der Beirat soll das ständige Bindeglied zwischendem Vorstand unddenMitgliedernsein. Deshalb soll er eigene Anregungen und Anregungen aus Mitgliederkreisen an den Vorstand herantragen und bei den Mitgliedern das sachliche Verständnis für Maßnahmen des Vorstandes fördern.

  3. Der Beirat kann zur Erörterung und Beschlußfassung über ihm wichtig erscheinende Angelegen- heiten vom Vorstand Bericht oder die Einberufung der Mitgliederversammlung verlangen.

§17

Ausschüsse

  1. Der Vorstand kann Ausschüsse bilden, wenn ihm das zur Erarbeitung besonderer Angelegen- heiten notwendig erscheint.

  2. Der Vorstand beruft die Mitglieder der Ausschüsse und die Obleute.

§18

Kassenprüfer

  1. Die Jahreshauptversammlung wählt für die Amtsdauer des Vorstandes mindestens zwei Kassenprüfer, die berechtigt und verpflichtet sind, die Wirtschaftsführung des Vereines zu überwachen und mindestens einmal jährlich eine Kassenprüfung vorzunehmen. Über das Ergebnis der Prüfung haben sie den Vorstand zu informieren und der Jahreshauptversammlung zu berichten. Die Wiederwahl eines der Kassenprüfer ist einmalig zulässig.

  2. Mitglieder des Vorstandes können nicht als Kassenprüfer gewählt werden.

§19

Haftung des Vereines

Soweit ein Mitglied rechtsgeschäftlich wirksame Handlungen und Erklärungen im eigenen Namen abgibt, begründet dieses weder unmittelbar noch mittelbar eine Haftung des Vereines. Eine Haftung aus unerlaubten Handlungen und sonstigen schadensbegründender Handlungen ist ebenfalls ausgeschlossen.

Hagen-Haspe, 19.01.2006